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Ihr Experte für New Work

Die neue Arbeitswelt gestalten

Die neue Arbeitswelt gestalten

16.03.2021 – SIGEL versteht sich als „New Work Experte“, also als Spezialist für das Büro der Zukunft. Im Interview zeigen die SIGEL Designer, wie innovative Produkte neue, agile Arbeitsweisen unterstützen und somit die Voraussetzungen schaffen, sich den kontinuierlichen Veränderungsprozessen der Arbeitswelt anzupassen.

SIGEL Designer im Interview

Mit innovativen Produkten unterstützt SIGEL Unternehmen, die sich den neuen Herausforderungen und Gegebenheiten des Arbeitsmarkts stellen und den Ansprüchen ihrer Angestellten gerecht werden möchten, um so erfolgreich in die Zukunft der Arbeit durchzustarten. Wer diese neue Arbeit leben will, der soll sich auch mit modernen, funktionellen und vor allem schönen Arbeitsmitteln umgeben können. Daher setzt SIGEL seit langem auf die besten Designer Europas, wenn es um die Entwicklung und Gestaltung neuer Produkte geht.

Viele von ihnen, von den Designern als auch Produkten, wurden in den letzten Jahren mit zahlreichen Awards prämiert. In einer Interview-Serie im SIGEL Blog erfahren Interessierte mehr über die Köpfe hinter dem ausgezeichneten Design der neuen Arbeitswelt von SIGEL.

Interview Stefan Brodbeck Meet up Teaser

Stefan Brodbeck entwickelte mit und für SIGEL das mobile Board-System Meet up. Verschiedene leichte Boards lassen sich im System frei kombinieren. Einfaches Handling und tolle Features, alles in einem, alles von einem top Designer gestaltet. Wie denkt Stefan Brodbeck über die Zukunft der Arbeit, über New Work?

"Wir haben schon vor 20 Jahren festgestellt, dass sich Möbel dem Menschen anpassen müssen und nicht andersrum. Heute ist die Zeit, in der das langsam ankommt und auch auf eine Generation von Menschen stößt, die Generation Y, die einfach sagen, ich will Lebensqualität haben, ich arbeite anders. Das Selbstverständnis hat sich komplett geändert, der Anspruch an Design, an Qualität, an Prozesse hat sich geändert und das findet sich natürlich auch deswegen mehr und mehr im Büro.

Da gibt es kleine Steuerungsbereiche, es gibt größere Räume, die als Multi Purpose gedacht sind, denn das Singuläre funktioniert nicht mehr. Möglich macht das unter anderem auch die Digitalisierung, ich bin also nicht mehr so an einen Arbeitsplatz gebunden, ich muss nicht mehr irgendwo verkabelt sein. Das war das große Hindernis, dass man seinen Computer nicht von A nach B schleppen konnte, jetzt geht das. Ich kann also von überall und jederzeit arbeiten. Das heißt auch, ich kann in einem Café sitzen oder ich kann von zu Hause arbeiten oder halt im Büro. Ich arbeite anders, ich arbeite in Teams."

"Wir haben schon vor 20 Jahren festgestellt, dass sich Möbel dem Menschen anpassen müssen und nicht andersrum."

"Und hier spielt das Thema „agiles Arbeiten“, selbstorganisiertes Arbeiten und Selbstbestimmung eine wichtige Rolle, weil das auch Kriterien sind, die Arbeitnehmer immer mehr möchten. Die junge Generation hat kein Interesse, sich das alles vorschreiben zu lassen, oder? 

Ich glaube außerdem, das Thema Reflektion wird immer wichtiger, zu hinterfragen, wie man arbeitet, wie man Räume und Zeit besser nutzt. Wie man aus Großraumbüros Co-Working-Spaces macht. Wie man seine Zeit nutzt, wenn man sich mit digitalen Mitteln austauscht, statt Zeit auf Reisen zu Meetings in anderen Städten zu verwenden. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird einen höheren Stellenwert haben: Kann man Produkte reparieren oder recyceln?"

Interview Simon Kindler HYVE Sound Balance Teaser

Mit Sound Balance schuf Simon Kindler und das HYVE Design Team ein herausragendes Schallschutz-System, das in Büros, in dem große Teams arbeiten, für eine angenehme Akustik sorgt. Die Sound Balance Schallabsorber können an Wänden oder frei im Raum installiert werden und bieten zahlreiche Zusatznutzen. Das prämierte Design ist nur einer davon.

Auch Simon Kindler hat sich im SIGEL Interview zur neuen Arbeit geäußert:

"New Work ist für mich die Reise von der „alten“ Arbeitswelt in eine Neue. Wobei wir bei dieser Reise gerade eher am Start stehen, als am Ziel. Fragen wie – Wie wollen wir arbeiten? Was ist Arbeit? Warum arbeiten wir? Gibt es einen Unterschied zwischen „Leben“ und „Arbeit“? stehen für mich dabei im Zentrum und es ist spannend quasi live mitzuerleben wie sich vieles wandelt. 

Die starre Trennung von Arbeit und Freizeit wird zunehmend aufgehoben. Das zeigt sich in neuen Arbeitswelten zum Beispiel dadurch, dass diese mehr und mehr die Atmosphäre einer Privatwohnung bekommen. Außerdem wird es unheimlich wichtig einen hohen Grad an Flexibilität zu bieten, genauso wie die Arbeit sich entwickelt und ändert, muss auch die Umgebung auf neue Bedürfnisse hin anpassbar sein."

Interview Stefan Hillenmayer designaffairs Move it Teaser

Move it ist das neue Transportsystem von SIGEL. In praktischen Boxen, die schnell und einfach an Caddys gesteckt werden können, hat man alle Arbeitsutensilien immer dabei. Stefan Hillenmayer hat Move it entwickelt und sich im Vorfeld intensiv mit agiler Arbeit beschäftigt. Wie sieht er die neue Welt der Arbeit?

"Die neuen Arbeitswelten müssen hoch flexible Lösungen auf individuelle Bedürfnisse und dynamische Prozesse anbieten. Sie sollen einer beständig wechselnden Belegschaft eine kurzzeitige Heimat in einer permanent sich verändernden Umgebung bieten. 

Agiles Arbeiten bedeutet ständige Veränderung und Anpassung an neue Situationen, vereinzelt oder in einem Team/ Gruppe. Die unterstützenden Produkte müssen diese Wandlungen effizient unterstützen und dabei gleichzeitig auch Sicherheit bieten, diese Situationen meistern zu können."

Interview Studio Besau-Marguerre Mocon Teaser

Eva Marguerre und Marcel Besau entwickelten zusammen mit SIGEL das modulare Board-System Mocon, eine ganzheitliche Komplettlösung für agiles, kreatives Arbeiten. Was versteht das Designer-Duo Besau-Marguerre unter New Work?

"New Work ist im aktuellen Diskurs ein sehr weites und vielschichtiges Thema. Für uns stehen zwei Aspekte im Vordergrund. Zum einen steht die Orientierung an den Bedürfnissen und Wertvorstellungen der arbeitenden Personen im Zusammenhang mit den inhaltlichen Tätigkeiten auf der ideologischen oder sozialen Ebene im Vordergrund. Zum anderen geht es um die pragmatische, flexible und transparente Gestaltung von Arbeitsprozessen und der Kommunikation bei der Arbeit auf der funktionalen, räumlichen und objekthaften Ebene.

Erstes hat sehr viel mit der Bereitschaft zu tun, das eigene und vor allem das traditionelle Arbeits- und Leistungsverständnis zu hinterfragen und zu verändern. Das eigene Umfeld muss motiviert werden mitzudenken, um neue Prozesse zu etablieren. Zweites spiegelt sich in neuen Flächenlayouts und Planungen von Büroflächen (Interiors) wider, auch hier liegt der Fokus auf Durchlässigkeit/Offenheit und Flexibilität und darauf, Arbeitsumgebungen zu schaffen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und diese nicht in ein Arbeitskorsett zwängen. Auf dieser Ebene spielen Produkte, Büromöbel und -accessoires eine wichtige Rolle. Die Reise ins „New Work“ hat gerade erst begonnen, sowohl im digitalen wie auch im analogen Bereich."

Ausführliche Interviews mit den ausgezeichneten SIGEL Designern lesen Sie in den kommenden Wochen exklusiv im SIGEL Blog. Folgen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen, um nichts zu verpassen!