Open Workspace

Das Büro der Zukunft

Die neue Arbeitswelt ist schnelllebig – und fordert uns auf, mitzuhalten. New Work hat dafür Bürokonzepte neu gedacht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihr Büro für sich und Ihre Mitarbeiter zu einem Wohlfühlort verwandeln können. Immerhin verbringen Sie dort viele Stunden am Tag. Und ein Umfeld, in dem wir uns wohlfühlen, fördert unsere Produktivität. Ein Open Workspace ist zunächst eine Kulturfrage: Viele Menschen in einem Büro – ist nichts Neues. Doch Open-Space Konzepte schaffen einen Rahmen für mehr Offenheit, Transparenz, Teamgeist, Kreativität und Innovation.

Mehr Austausch durch Open Workspace

Forscher der California Polytechnic State University haben herausgefunden, dass offene Büroumgebungen den persönlichen Austausch zwischen Mitarbeitern erhöhen. Der intensive Informations- und Ideenaustausch führt dazu, dass sich die Teamkreativität erhöht und die Fähigkeit, Innovationen hervorzubringen, verbessert wird. Unsere Empfehlung: Mischen Sie sich unter Ihre Mitarbeiter. Sie werden schnell herausfinden, welchen Einfluss der Wissens- und Informationsaustausch auf Ihren Unternehmenserfolg hat. Hinzu kommt, dass eine flexible und variable Raumnutzung nicht nur kommunikationsförderlich, sondern auch ökonomisch ist.

Offene Bürokonzepte sollten dafür die Vielfalt unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeiten mit einbeziehen. Die Einrichtung von zwei verschiedenen Zonen ist dafür nötig:

  • Öffentliche, kommunikative Bereiche

  • Bereiche für persönlichen Rückzug oder konzentriertes Arbeiten

SIGEL - Open Workspaces - Beispiel

Offene Bürokonzepte – das können Sie damit erreichen

Open-Space als Philosophie drückt eine klare Abkehr von Abteilungssilos hin zu „One-Team“ und kollaborativem Arbeiten aus. Es verändert Zusammenarbeit und schafft Transparenz. Konsequent gelebtes Open-Space heißt auch für Führungskräfte den Verzicht auf Einzelbüros und bringt damit die neue Kultur des Miteinanders sichtbar auf den Punkt

In praktischer Hinsicht erleichtert das offene Bürokonzept die persönliche Erreichbarkeit. Denn jeder ist sichtbar und präsent. Die Wege sind kürzer – und das hat Einfluss auf die Abläufe und die Organisation in Ihrem Unternehmen. Alles wird dynamischer, schneller, spontaner und unbürokratischer.

So kann Ihr Open Workspace aussehen

Ein Open Workspace ist nicht nur ein Großraumbüro. Ein Open Workspace ist eine Mischung aus Großraum-, Gruppen- und Kombibüro.

SIGEL - Menschen in Open Workspaces

Einige Vorschläge für Ihre Bürogestaltung:

  • Freie Platzwahl (Desksharing)

    Arbeiten Sie schon mit virtuellen Teams zusammen bzw. mit Mitarbeitern, die aus dem Homeoffice oder von unterwegs mit Ihnen zusammenarbeiten? Die freie Platzwahl sorgt dafür, dass Arbeitsplätze effektiv genutzt werden. Desksharing bedeutet, dass jeder Mitarbeiter im Unternehmen verschiedene Arbeitsplätze nutzen kann. Kommen Sie morgens ins Büro, suchen Sie sich Ihren Schreibtisch oder Arbeitsbereich für den Tag aus. Sie können ihn jederzeit flexibel wechseln. Eine neue Arbeitsumgebung kann nicht nur inspirierend wirken. Sie bringt Sie auch ständig mit anderen Kollegen ins Gespräch.

  • Ergonomische Arbeitsplätze

    An erster Stelle sollte immer die Gesundheit aller Mitarbeiter stehen. Für Ergonomie am Arbeitsplatz sorgen entsprechende Stühle, Tische, die in der Höhe verstellt werden können, und Lampen, die sich individuell regulieren lassen. Neben diesen praktischen Anforderungen geht es jedoch auch immer mehr um die richtige Ästhetik, sei es bei der Wahl des Arbeitsplatzes oder bei den verwendeten Schreibtisch-Accessoires.

  • Durchdachte Raumakustik

    Phasen von Interaktion und Konzentration sind für kreative Prozesse entscheidend. Damit nicht für jede Besprechung (oder gar Telefonate) ein Meeting-Raum gebucht werden muss, ist in Open-Spaces eine durchdachte Raumakustik besonders wichtig. Wenn sie nicht von vornherein geplant ist, dann können Akustik-Elemente nachgerüstet werden.

  • Kollaborative Boards

    Wenn Teams zusammenarbeiten, benötigen sie Möglichkeiten für kreativen Austausch oder zur Anwendung von Methoden wie Kanban oder Scrum. Wandboards fördern diese Interaktion und helfen bei Projekten, einen gemeinsamen Wissenstand zu teilen.

  • Think Tanks und Rückzugsräume

    Studien belegen: Open Workspaces steigern die Kollaboration – was gut für die Arbeit im Team ist. Dafür eignen sich die bereits angesprochenen öffentlichen, kommunikativen Bereiche. Aber jeder sollte natürlich auch die Möglichkeit bekommen, sich zurückzuziehen. Rückzugsräume können zum Beispiel Telefonkabinen sein, aber auch sogenannte Think Tanks, in denen Mitarbeiter in Ruhe und konzentriert arbeiten können. Denn es gibt auch Aufgaben, die genau das erfordern. Think Tanks sind abgetrennte Bereiche. Die Trennung kann sowohl räumlich als auch durch Trennwände erfolgen. Interessant sind auch spezielle Sofaecken, die so konzipiert sind, dass sie ein höheres Maß an Privatsphäre schaffen.

  • Gemütliche Meetingräume

    Ein kahler Meetingraum mit einem großen Tisch in der Mitte, um den sich das Team versammelt, ist längst nicht mehr zeitgemäß. Lassen Sie einen Wohlfühlort entstehen. Seien Sie kreativ. Warum? Die physische Arbeitsumgebung beeinflusst die kreativen Köpfe. Ein Vorschlag von uns: Überlegen Sie doch mal, in welcher Umgebung ihnen die besten Ideen kommen. Im Strandkorb am Meer? Beim Waldspaziergang? Gemütlich auf dem Sofa? All diese Inspirationsquellen lassen sich in einem offenen Bürokonzept integrieren.