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Mitzeichnen statt mitschreiben – mit Sketchnotes

Mitzeichnen statt mitschreiben – mit Sketchnotes

23.11.2021 – Ein kreativer Trend verbindet Schönschreiben und Zeichnen: Mit Sketchnotes werden Zusammenhänge klarer, Denken und Reflexion für eigene Projekte wird unterstützt und die Wissensvermittlung einfacher. Was dahinter steckt, wie es geht und was Sie dazu brauchen, lesen Sie hier.

Was sind Sketchnotes?
Definition von Sketchnotes

Was sind Sketchnotes?

Sketchnotes (engl. „sketch“ = Skizze und „note“ = Notiz) sind Notizen aus einfachen Bildern, grafischen Elementen, wie zum Beispiel Pfeilen, Linien, Mustern, Flächen und gestalteten Texten wie im Handlettering, einer modernen Form der Kalligraphie, also der Kunst des schönen Schreibens.

Der amerikanische Grafiker Mike Rohde machte sich bei Besprechungen Notizen und garnierte sie mit kleinen Zeichnungen. Er erkannte, dass die von ihm als Sketchnotes bezeichneten, visuellen Niederschriften dabei halfen, sich Inhalte besser zu merken und entwickelte daraus eine eigene Methodik. 2014 erschein sein „Sketchnote Handbuch“, das schnell zum Bestseller avancierte.
 

Was ist eine Sketchnote Methode?

Seit einigen Jahren werden zeichnerische Kunstformen wie Kalligraphie bzw. Handlettering, Bullet Journals (selbst gestaltete, grafische Organiser) oder Doodles, das kreative Kritzeln, immer beliebter. Sketchnotes vereinen diese Zeichenstile, jedoch nicht nur zum künstlerischen Selbstzweck, sie sind mehr als ein gestalterisches Hobby. Sie visualisieren komplexe Zusammenhänge, strukturieren Inhalte einer Besprechung, eines Projekts, eines Brainstormings. Dabei muss die Struktur nicht linear in einer Ab- oder Reihenfolge dargestellt sein. Die Beziehungen verschiedener Sketchnote-Elemente können angeordnet werden wie in einem Diagramm oder Organigramm, sie können auch abgebildet werden wie in einer Mindmap. Vollkommen unstrukturiert, einfach auf eine Seite gekritzelt, nennt der Erfinder Mike Rohde die Darstellungsform schlicht „Popcorn“.

Sketchnotes visualisieren komplexe Zusammenhänge, strukturieren Inhalte einer Besprechung, eines Projekts, eines Brainstormings.

Warum sind Sketchnotes sinnvoll?

Sketchnotes helfen dabei, Inhalte und Zusammenhänge verständlicher und anschaulicher darzustellen, als die reine Textform es vermag. Wissenstransfer wird erheblich vereinfacht, und man erinnert sich leichter an die Details eines Themas, wenn man sie grafisch vermittelt bekommt. Doch auch wer Sketchnotes erstellt, hat Vorteile: Er bzw. sie kann sich beim Zeichnen und Schreiben intensiv mit dem betreffenden Thema auseinandersetzen, während der Erstellung die eigene Reflexion zum Thema verstärken und sich besser darauf konzentrieren.
 

Wofür kann man Sketchnotes verwenden?

So vielseitig die Möglichkeiten der Darstellung, so vielseitig sind auch die Anwendungen: Im Solo-Brainstorming kommt man mit Sketchnotes von einer Idee zur nächsten. Bei der Planung eines Projekts, ob privat oder beruflich, helfen sie, Abläufe, Ziele und Prozesse zu strukturieren oder zu dokumentieren. Man kann mit Sketchnotes ein Reisetagebuch zusammenstellen oder Kochrezepte aufhübschen. Urlaubsgrüße oder Liebesbriefe werden mit Sketchnotes noch persönlicher und emotionaler. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Vereinfachung von Wissenstransfer durch Sketchnotes
Reflexion mit Sketchnotes

Was brauche ich für Sketchnotes?

Es gibt keine „goldene Regel“ für das Material, das am besten geeignet ist für Ihre Sketchnotes. Verwenden Sie einfach Ihr liebstes Schreib- oder Zeichengerät. Kritzeln Sie mit Bleistift, Kugelschreiber, Fineliner, Füller oder mit dem, was Sie gerade zur Hand haben. Verwenden Sie lose Blätter, einen College-Block oder Ihr Jolie® Notizbuch. Sogar auf Whiteboards oder Flipcharts lassen sich Sketchnotes anfertigen. Wenn Sie Ihre Sketchnotes mit Kolleginnen und Kollegen teilen möchten, dann nutzen sie Ihren Tablet-Computer mit einem elektronischen Stift. Letzterem können Sie unterschiedliche Zeichen- und Schreibstile zuweisen, vom Kalligraphie-Pinsel bis zum Bleistift. Dem Einsteiger empfehlen wir aber Papier und irgendein Schreibgerät. Und dann: einfach loslegen!
 

Sketchnotes lernen

Sketchnotes erfordern keine besonderen zeichnerischen Fähigkeiten. Es geht nicht um eine möglichst schöne, sondern um eine möglichst verständliche Darstellung von Zusammenhängen. Natürlich macht auch hier die Übung den Meister. Hilfe und Anregungen gibt es in vielerlei Form. Kurse und Vorlagen finden Sie in zahlreichen Büchern. Für die Erstellung von Sketchnotes auf dem Tablet werden einige Apps angeboten, die Sie unterstützen. Auf YouTube oder den Webseiten erfahrener Sketchnotes-Künstler, wie zum Beispiel Diana Meier-Soriat, können Sie an Online-Kursen teilnehmen, für die verschiedensten Anwendungen, für Anfänger und Fortgeschrittene.

Entdecken Sie die vielen Möglichkeiten von Sketchnotes und werden Sie kreativ! Viel Spaß und viel Erfolg!

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