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Das Notizbuch neu gedacht: Conceptum flex

Das Notizbuch neu gedacht: Conceptum flex

21.07.2021 – Weltraumstation und Outdoorweste dienten Stefan Hillenmayer von designaffairs als Inspiration zu Conceptum flex. Interessant war alles, was gelungene Schnittstellen zeigt, um ein Notizbuch mit austauschbaren Seiten zu gestalten. Im Interview gibt der Designer spannende Einblicke in die Entstehung des Business Organisers Conceptum flex von SIGEL.

Wie lief der Entwicklungsprozess für Conceptum flex ab? Gab es viele Ideen und Ansätze?

Das Team von designaffairs und ich haben gemeinsam mit SIGEL sehr viele Ideen und Ansätze entwickelt. Der Anfangspunkt war ein Research zu einem Notebook mit austauschbaren Seiten. Dazu haben wir aus verschiedenen Bereichen Inspirationen gesammelt. Wie kann so etwas individuell anpassbar sein? Interessant war alles, was gelungene Schnittstellen zeigt. Das kann ein Systemwerkzeugkasten, eine Outdoorweste oder sogar eine Raumstation sein. Unsere Ideen haben wir in Skizzen dargestellt und mit dem SIGEL-Team abgestimmt.

Der nächste Schritt war dann die Befragung der Nutzer:innen. Wir haben verschiedene Konzepte vorgestellt und Feedback dazu eingeholt. Das passiert immer in Workshops, da ist Interaktion sehr wichtig. Danach geht es darum neue Erkenntnisse einzuarbeiten, die Ansätze weiterzuentwickeln und die besten Ideen auszuwählen.

Cover und Notizbücher des Business Organisers Conceptum flex
Klarsichthüllen, Zubehörtasche und Schnellhefter für den Business Organiser

Langsam haben sich zwei bis drei Lösungen herauskristallisiert, die wir gezielt weiterverfolgt haben. Wir haben erste Modelle hergestellt, um zu zeigen wie die Seiten des neuen Notizbuches aufgenommen und ausgetauscht werden können. Das gibt uns die Möglichkeit zu sehen, welches Prinzip gut funktioniert. Was braucht keine Erklärung, ist praktisch zu handhaben und bildet im Wettbewerb ein Alleinstellungsmerkmal für SIGEL. Am Ende blieb dann das System mit den Einschüben als beste Lösung übrig.

Danach geht es um die technische Umsetzung. Das ist oft ein Ping-Pong Spiel zwischen Hersteller, Fertigung und Konstrukteur:innen. Ein sehr interaktiver Prozess, um alles final anzupassen. Am Ende halten wir dann tatsächlich das fertige Produkt in den Händen.
 

Welches Problem mussten Sie lösen, um mit Conceptum flex ein ausgezeichnetes Produkt zu schaffen?

Eine Herausforderung war auf jeden Fall das Befestigungssystem der Seiten. Hier mussten wir einen längeren Entwicklungsprozess beschreiten, weil das ein komplett neues System ist. Und Neuentwicklungen sind immer aufwändig. Wir wollten ein Konzept, bei dem die Technik innen im Cover sitzt und die Seiten eingeschoben werden.

Conceptum flex Business Organiser Cover Sets

Das äußere Design von Conceptum flex stammt wiederum aus einem anderen Ansatz. Hier haben wir die Linienführung übernommen und mit dem neu entwickelten Schienensystem verbunden. So haben wir quasi aus zwei Ideen eine gemacht.

Was gefällt Ihnen an Conceptum flex am besten?

Das ist natürlich die Individualität. Ich arbeite prinzipiell viel mit Notebooks. Bei Notizbüchern habe ich aber das Problem, dass diese vorstrukturiert sind. Da sind viele Seiten drin, die ich gar nicht gebrauchen kann. Mit Conceptum flex kann ich mir den Inhalt selber zusammenstellen, wie ich das möchte.

Außerdem finde ich die Nachhaltigkeit toll. Bei Conceptum flex habe ich ein hochwertiges Cover, bei dem ich nur die Seiten austauschen muss, die ich am meisten verbrauche. Das Cover mit der komplexen Schnittstelle behalte ich und kann es weiter benutzen. Sind andere Notizbücher vollgeschrieben, muss ich das ganze Buch wegwerfen obwohl der Umschlag noch nicht mal verschlissen ist. Das tut mir jedes Mal leid. Insofern finde ich gerade heutzutage Conceptum flex ein sehr aktuelles Produktkonzept.

Wie halten Sie selbst Ideen fest? Analog oder digital?
Designer Stefan Hillenmayer

Wie halten Sie selbst Ideen fest? Analog oder digital?

Das Grundkonzept meiner Ideen entwickle ich immer zeichnerisch in Notizbüchern. Das hat sich über viele Jahre bewährt. Ich bin ein visuell geprägter Mensch. Ich denke in Bildern und speichere Informationen auch grafisch ab. Außerdem arbeite ich zu den unüblichsten Zeiten und Orten.

Als Student und junger Designer habe ich sehr viel in Cafés gearbeitet. Viele meiner Patente sind außerhalb des Büros entstanden. Manchmal denke ich den ganzen Tag über etwas nach und dann kommt plötzlich die Idee und die muss ich festhalten. Das skizziere ich dann in mein Notizbuch. Somit entstehen die wichtigen, die tragenden Einfälle bei mir auf Papier. Immer noch. Ich halte sie im Notizbuch fest und arbeite sie dort aus. Dann nehme ich die Seiten und übertrage sie für die Feinarbeit ins Digitale.
 

Wie würden sie ihren persönlichen Conceptum flex Business Organiser zusammenstellen?

Meine zeichnerischen Notizen, die ich zu verschiedenen Projekten mache, fordern bei mir den größten Raum. Das trenne ich von normalen Notizen. Also Sachen die ich mir im Gespräch aufschreibe und markiere. Außerdem habe ich gerne eine Ganzjahresübersicht, in der die Wochen als Säulen nebeneinanderstehen. So etwas kann man bei Conceptum flex zum Beispiel gut in der Zubehörtasche ablegen. Die ist auch wichtig um Sachen zu sammeln. Manchmal habe ich das Notebook aus irgendeinem Grund nicht zur Hand. Dann schreibe ich schon mal auf eine Visitenkarte oder eine Serviette. Da ist es praktisch, wenn man das beilegen kann.

Conceptum flex hat den Red Dot Award 2021 gewonnen. Was bedeutet die Auszeichnung für Sie als Designer des Produkts?

Für mich ist das eine Würdigung durch Fachexpert:innen für die gemeinsame Teamleistung. Ich sehe Design nie als Einzelleistung, sondern immer als Ergebnis des ganzen Teams. Der Ansatz und das Briefing zum Produkt kamen von SIGEL, darauf hat mein Team aufgesetzt und wir haben es gemeinsam weiterentwickelt. Das war eine gelungene Interaktion.

Außerdem beweist der Red Dot Award, dass man mit Innovationen auch unter schwierigen Bedingungen Erfolge erzielen kann. Bei Conceptum flex handelt es sich um ein analoges Produkt in einem wettbewerbsintensiven Segment, welches stark von Asien-Produkten geprägt ist. Hier sind gute Ideen gefragt, um erfolgreich zu sein. Natürlich ist der Red Dot Award keine Garantie für einen Markterfolg. Bei Conceptum flex bekomme ich aber die Rückmeldung, dass es gut ankommt. Wir haben da den richtigen Punkt getroffen und eine gemeinsame Leistung erzielt, die durch das Expertengremium von Red Dot anerkannt wird. Darüber freue ich mich natürlich.
 

Was möchten Sie Conceptum flex mit auf den Weg geben?

Ich arbeite analog und greife meine Entwürfe dann digital auf. Das möchte ich auch Conceptum flex mit auf den Weg geben. Conceptum flex ist ein System, das man immer weiterentwickeln, bei dem man immer neue Seiten einfügen kann. In Zukunft könnte ich mir vorstellen, dass man Inhalte digital übertragen kann. Conceptum flex könnte eine Brücke zwischen analog und digital bilden. Das wäre eine wunderbare Ergänzung.

Vielen Dank für das Interview.

Stefan Hillenmayer ist Director ID Realization bei designaffairs. Als strategische Industrie-Design-Beratung gestaltet designaffairs die Welt von morgen. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in München und Shanghai entwickelt zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen.

Quelle Bilder: designaffairs GmbH

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